Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen erhalten Sie in der Broschüre Varroa-Bekämpfung: einfach – sicher – erfolgreich.


Tierarzneimittel

Ohne rechtzeitige, sachgerechte und wirksame Varroabekämpfung sterben die Bienenvölker. Mittel zur Varroabekämpfung brauchen seit 1.1.2014 eine Zulassung als Tierarzneimittel (TAM). Bienen dürfen nur mit für diese Tierart zugelassenen Stoffen (Verordnung (EU) Nr. 37/2010) behandelt werden (§ 4 (5) TAKG-Tierarzneimittelkontrollgesetz). Zuständig für Zulassungen ist das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Die HMA (Heads of Medicines Agencies), ein Netzwerk der Leiter der europäischen Zulassungsbehörden, die dafür zuständig sind, Arzneimittel für den Human- und Veterinärbereich im europäischen Wirtschaftsraum zuzulassen, stellen eine Liste der in Europa für Bienen zugelasssenen Tierarzneimittel zur Verfügung. Im Folgenden sind die derzeit in Österreich zugelasssenen Tierarzneimittel zur Bekämpfung der Varroa-Milbe in Honigbienen angeführt.

Rezeptfrei

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • 1 g Lösung enthält 857 mg Ameisensäure 98%

Wie wirkt das Mittel?

  • Ameisensäure wirkt durch Verdunstung. Sie tötet Milben auf erwachsenen Bienen und die Nymphenstadien der Milben in verdeckelten Brutzellen ab.
  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Die Ameisensäure greift in den Energiestoffwechsel der Milben ein und verursacht vermutlich eine Störung der Nervenfunktion bei niedrigeren Konzentrationen als bei den Bienen.
  • Die Ameisenkonzentration im Bienenstock wird von der Belüftung des Bienenstockes durch die Bienen beeinflußt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Nicht bei Bienenvölkern, die zur Honigernte heranzogen werden, vor Abschluss der letzten Honigernte anwenden.
  • Nicht anwenden bei Außentemperaturen unter 12°C bzw. über 30°C, ausgenommen die Gebrauchsanweisung des Verdunstersystems sieht einen anderen Temperaturbereich vor.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Vor allem in Folge sehr hoher Temperaturen bei der Anwendung, einer Überdosierung, der Verwendung ungeeigneter Verdunstersysteme für den Beutentyp oder zu hoher Konzentration der Ameisensäure-Dämpfe kann zu folgenden Nebenwirkungen kommen:
    • Beunruhigung der Bienen
    • Tolerierbare Ausfälle an Eiern, offener Brut und schlüpfenden Jungbienen
    • Königinnenverlust (in sehr selteten Fällen)

Wie wende ich das Mittel an?

  • Vor der Behandlung
    • Futtervorrat
      • Die Bienenvölker sollten zum Zeitpunkt der Behandlung über ausreichend Nahrungsreserven verfügen, ansonsten ist eine Futtergabe vor der ersten Behandlung empfehlenswert.
      • Während der Behandlung nicht füttern.
    • Befallsdiagnose
      • Vor jeder Behandlung wird eine Gemüllediagnose durch Einlage einer Varroa-Windel oder eines Gitterbodens mit Schublade empfohlen, um den Milbenbefallsgrad (=Anzahl Milben/Volk) abschätzen zu können.
      • Die Gemüllediagnose soll während der Behandlung zur Erfolgskontrolle wiederholt werden.
  • Behandlung
    • Empfohlene Dosierung
      • bei einzargige Völkern ca. 8 g Ameisensäure pro Volk und Tag
      • bei zweizargigen Völkern ca. 20 g Ameisensäure pro Volk und Tag.
      • Die tatsächliche tägliche Verdunstungsmenge und die Dauer der Anwendung richten sich nach den Behandlungsempfehlungen des jeweiligen Verdunsters (siehe Gebrauchsanweisung).
    • Ameisensäuremenge muss
      • für den geplanten Behandlungszeitraum ausreichen
      • die für eine gute Wirksamkeit erforderliche tägliche Dosis erreichen (siehe Verdunstungsrichtwerte in den Gebrauchsanweisungen der Verdunstersysteme)
      • die für eine gute Wirksamkeit erforderliche tägliche Dosis nicht überschreiten, um Bienen und Brutschäden so weit als möglich zu vermeiden.
    • Die Verdampfungsmenge sollte regelmäßig kontrolliert werden.
    • Wetterverhältnisse während der Behandlung und verwendeter Verdunster haben Einfluss auf den Behandlungserfolg, sodass die Anweisungen für den jeweiligen Verdunster genau zu befolgen sind.
    • Während der Behandlung sollten offene Gitterböden geschlossen werden.
    • Es sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig mit diesem Tierarzneimittel behandelt werden.
  • Anzahl der Anwendungen
    • einmal direkt nach der letzten Honigernte (im Juli/August) muss eine Anwendung erfolgen, um den Varroabefall so weit zu reduzieren, dass gesunde, langlebige Winterbienen aufgezogen werden können.
    • einmal im September, vor Eintritt der Brutpause.
    • Anzahl und Dauer der Behandlungen sind dem Grad des Varroabefalles anzupassen.
  • Nach der Behandlung
    • Zehn Tage nach dem Behandlungsende soll die Bodeneinlage gesäubert und eine Woche lang der natürliche Restmilbenfall beobachtet werden. Gegebenenfalls ist die Behandlung zu wiederholen.
    • Zwei Wochen nach der Behandlung sollten die Völker auf Weiselrichtigkeit und normale Bruttätigkeit kontrolliert werden.

Welche Wartezeit muss ich einhalten?

  • Honig: Anwenden bei Wirtschaftsvölkern nach der letzten Honigernte des Jahres.
  • Nach der Behandlung der Bienen mit Ameisensäure-Lösung darf Honig erst im darauffolgenden Frühjahr gewonnen werden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Beim Hantieren mit Ameisensäure sollten stets folgende Ausrüstungsgegenstände getragen werden:
    • säurefeste Handschuhe
    • Atemschutzmmaske
    • Schutzbrille
  • Genügend Wasser zum Spülen bereithalten oder in der Nähe von fließendem Wasser arbeiten.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • 1 g Pulver enthält 886 mg Oxalsäuredihydrat

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass die Oxalsäuredihydrat-Lösung, äußerlich durch Körperkontakt verteilt, als Kontaktgift wirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Um größtmögliche Wirksamkeit zu erzielen, darf das Tierarzneimittel nur verwendet werden, wenn es keine oder kaum Brut im Bienenvolk gibt. Oxalsäure kann Wachs nicht durchdringen und tötet somit die Milben in der verdeckelten Brut nicht ab.
  • API-Bioxal sollte nur zur Winterbehandlung oder bei Jungvölkern ohne Brut (Ableger, (Kunst)-Schwärme) angewendet werden.
  • Die Behandlung sollte ohne Honigräume durchgeführt werden.
  • Bei bereits zu Behandlungsbeginn starkem Varroabefall kann es trotz richtiger Behandlung zu einem Absterben schwer geschädigter Bienenvölker kommen.
  • Führen Sie die Behandlung so durch, dass alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden, um Neuansteckungen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie in den Tagen nach der Behandlung Störungen in den Bienenstöcken.
  • Das Sublimations-Verabreichungsverfahren (Verabreichung mittels Verdampfer) wird im Sommer nicht empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Das Volk kann während der Behandlung leicht unruhig werden.
  • Nach der Behandlung mit dem Tierarzneimittel kann eine erhöhte Mortalität bei erwachsenen Bienen beobachtet werden.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Beträufeln
    • Lösung laut Gebrauchsanweisung herstellen
    • Die Behandlung sollte durch eine einmalige Verabreichung erfolgen.
    • Die benötigte Dosis beträgt 5 ml pro Wabengasse (Spalt zwischen den oberen Rahmenleisten).
    • Die Lösung sollte mit einer Spritze über die ganze Länge jeder Wabengasse appliziert werden.
    • Höchstdosis pro Bienenstock sind 50 ml.
    • Bis zu zwei Behandlungen pro Jahr (Winter- und/oder Sommersaison) sind möglich.
  • Verdampfen
    • Verwenden Sie für die Sublimation (Übergang vom festen Zustand in dampfförmigen Zustand) einen elektrischen Verdampfer.
    • Füllen Sie den Topf des Verdampfers mit 2,3 g Pulver.
    • Stellen Sie das Gerät in den Bienenstock unter die Bienen und vermeiden Sie dabei den Kontakt mit den Waben.
    • Dichten Sie den Eingang des Bienenstocks ab, damit die Bienen und der Rauch nicht entweichen können.
    • Folgen Sie der Bedienungsanleitung des Herstellers des jeweiligen Verdampfers, um eine maximale Sublimation zu erreichen.

Wellche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Die Behandlung sollte ohne Honigräume durchgeführt werden.
  • Nicht anwenden während der Tracht.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Bei der Handhabung mit dem Pulver folgende Ausrüstungsgegenstände tragen:
    • Schutzmaske gemäss europäischer Norm EN149 (Zyp FFP2)
    • Schutzhandschuhe
    • Schutzbrille

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG).

Wirkstoff

  • 1 Aluminiumbehälter mit 50 g Gel enthält 12.5 g Thymol

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wirkt Thymol durch Inhalation und Kontakt direkt auf die Milben.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Das Tierarzneimittel nicht verwenden, wenn während der Behandlung maximale Tagestemperaturen unter 15°C oder über 40°C erwartet werden bzw. wenn die Aktivität des Bienenvolks sehr gering ist.
  • Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels ist größer, wenn es im Spätsommer nach der Honigernte bei abnehmender Bienenbrut angewendet wird. Bei schwerem Parasitenbefall kann das Tierarzneimittel aber auch im Frühling bei Temperaturen über 15°C angewendet werden.
  • Das Tierarzneimittel kann direkt nach dem Entfernen des Honigraums eingesetzt werden.
    Schwache Bienenvölker vor der Behandlung vereinigen.
  • Alle Völker eines Bienenstandes sollten gleichzeitig behandelt werden.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Eine leichte Unruhe des Bienenvolkes im Verlauf der Behandlung ist möglich.
  • Gelegentlich kann bei höheren Temperaturen während des Behandlungszeitraums ein leichter Rückgang der Jungbrut auftreten. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Übergangserscheinung, die keinen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Bienenvolkes hat.
  • Es kann vorkommen, dass in behandelten Völkern die Bienen lokalisierte Brut entfernen.
  • Bei normalem Bienenverhalten wird das Gel aus der Schale über dem Brutrahmen ab- bzw. ausgetragen, ohne dass sich dies auf das Bienenvolk auswirkt. Gelegentlich kann es jedoch vorkommen, dass einige Bienen auch entdeckelte Bienenbrut in der Nähe der Apiguard- Schalen entfernen, besonders bei Bienen mit ausgeprägtem Hygieneverhalten. In diesen seltenen Fällen sollte das Tierarzneimittel aus dem Bienenvolk entfernt werden.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Behandlung
    • Offene Schale mit der Gelseite nach oben auf die Mitte der Rähmchenoberleisten legen.
    • Sicher stellen, dass ein Freiraum von mindestens 0,5 cm zwischen dem Rand der Schale und der Abdeckung des Bienenstocks bleibt.
    • Nach zwei Wochen die alte Schale auf die gleiche Art und Weise gegen eine neue austauschen.
    • Tierarzneimittel bei den Bienen lassen, bis die Schale leer ist.
    • Tierarzneimittel vor dem Aufsetzen des Honigraumes entfernen.
  • Anzahl der Anwendungen
    • Maximal 2 Behandlungen pro Jahr.

Welche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht anwenden während der Tracht.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Während der Verabreichung des Tierarzneimittels undurchlässige Handschuhe sowie die übliche Schutzausrüstung tragen.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • Ein imprägnierter Streifen enthält:
    • Thymol 8,00 g
    • Eucalyptusöl 1,72 g
    • Racemischer Campher 0,39 g
    • Levomenthol 0,39 g

Wie wirkt das Mittel?

  • Die Mischung von ätherischen Ölen verdampft in Abhängigkeit von der Temperatur in den Innenraum der Beute und sättigt so die Luft des behandelten Bienenstocks.
  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Höchstwahrscheinlich wirken die ätherischen Ölen durch Inhalation und Kontakt direkt auf die Milben. In der Folge fallen dann die Milben von den Bienen ab.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die für eine optimale Wirkung des Tierarzneimittels ideale Außentemperatur während der Anwendung liegt bei 20 bis 25ºC. Falls die durchschnittliche Außentemperatur weniger als 15°C beträgt, muss mit unzureichender Wirkung gerechnet werden.
  • Es wird davon abgeraten, das Tierarzneimittel in mehrstöckigen Bienenstöcken anzuwenden, da mit unzureichender Wirkung zu rechnen ist.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Es kann vorkommen, dass die Bienen Futterreserven direkt unter den Streifen entfernen.
  • Eine Behandlung bei Temperaturen von über 30°C kann zu vermehrtem Stress und erhöhter Sterblichkeit unter den Bienen und der Brut führen. Es wird daher empfohlen, dieses Mittel bei Tagesmaximaltemperaturen über 30°C nicht anzuwenden.
  • Während der Behandlung kann im Bienenvolk eine leichte Unruhe entstehen.
  • Erfolgt die Fütterung während der Behandlung, kann die Futteraufnahme reduziert sein.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Siehe Gebrauchsanweisung.

Welche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann.
  • Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen.
  • Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen.
  • Nicht inhalieren.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchsinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • 1 ml gemischte Dispersion (Lösung und Inhalt des Beutels) enthält 39,4 mg (3,94% w:v) Oxalsäure-Dihydrat (entspricht 28,1 mg Oxalsäure)

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass die Oxalsäuredihydrat-Lösung, äußerlich durch Körperkontakt verteilt, als Kontaktgift wirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Dany's Bienenwohl darf nur einmal in brutfreien Völkern angewendet werden.
  • Die empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden.
  • Wiederholte Behandlungen werden von den Bienen nicht gut vertragen.
  • Wenn Arbeiterbienen einer Generation mehr als einmal behandelt werden, kann dies zu einer Schädigung der Bienen und einer Reduzierung der Stärke des Bienenvolkes führen.
  • Alle Völker im selben Bienenstand sollten gleichzeitig behandelt werden, um einen erneuten Befall zu verhindern.
  • In den auf die Behandlung folgenden Tagen ist ein Stören der Bienenstöcke zu vermeiden.
  • Dany's Bienenwohl sollte nicht angewendet werden, wenn Honigräume vorhanden sind.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • In klinischen Studien wurde sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 behandelten Völkern) ein erhöhtes Bienensterben beobachtet. Dies hatte keine Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung der Völker.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Vor der Anwendung den Inhalt des Beutels/der Beutel mit dem aromatisierten Saccharosepulver in die Flasche mit der Lösung zur Herstellung der Dispersion zur Anwendung im Bienenstock entleeren.
  • Das Tierarzneimittel sollte mithilfe einer geeigneten Messvorrichtung mit entsprechenden Einteilungen (z. B. automatische Pipette, Einwegspritze) auf den in den Wabengassen sitzenden Bienen angewendet werden.
  • Pro mit Bienen besetzter Wabengasse nicht mehr als 5 ml bis 6 ml der fertigen Dispersion zur Anwendung im Bienenstock anwenden.
  • Die in einem Bienenvolk angewendete Gesamtmenge des Tierarzneimittels sollte 54 ml nicht überschreiten.
  • Die Dispersion sollte bei der Anwendung warm sein (30° C bis 35° C).
  • Die Außentemperatur sollte während der Behandlung mit Dany's Bienenwohl mindestens 3° C betragen.

Wellche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage für korrekt behandelte Völker.
  • Behandlung ohne aufgesetzte Honigräume ausführen.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Bei der Handhabung folgende Ausrüstungsgegenstände tragen:
    • säurebeständigen Handschuhe
    • Sicherheitsbrille

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • 1 mL Konzentrat enthält 41,0 mg Oxalsäure (entspricht 57,4 mg Oxalsäuredihydrat)

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass die Oxalsäuredihydrat-Lösung, äußerlich durch Körperkontakt verteilt, als Kontaktgift wirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die Oxalsäuredihydrat-Lösung darf nicht an Völkern mit Brut angewendet werden, da die Lösung nicht auf Varroa in Brutzellen wirkt.
  • Störungen der Bienenstöcke in den Tagen nach der Behandlung vermeiden.
  • Eine mehrmalige Behandlung der gleichen Bienengeneration kann zur Schädigung der Bienen führen und die Volksstärke verringern.
  • Die Anwendung großer Mengen von Oxalsäure kann zu erhöhter Bienensterblichkeit und Königinnenverlust führen. Eine exakte Dosierung ist wichtig.
  • Nach der Sommerbehandlung von Schwärmen, Kunstschwärmen oder brutfreien Ablegern muss eine Herbst/Winterbehandlung durchgeführt werden.
  • Nicht auf Waben sprühen, die für die Honigproduktion im laufenden Jahr verwendet werden.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Das Bienenvolk kann während der Behandlung etwas unruhig reagieren. Die Träufelanwendung kann zu einer leichten Schwächung der Volksentwicklung im Frühling führen.
  • Die Sprüh- oder Träufelanwendung kann den Bienentotenfall erhöhen.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Beträufeln
    • Lösung laut Gebrauchsanweisung herstellen (mit Zucker)
    • Spritze (60 ml) oder ähnliches Hilfsmittel durch die weite Öffnung des Behälters mit der erforderlichen Menge der gebrauchsfertigen Lösung zur Behandlung eines Volkes füllen.
    • Die Dosis pro Wabenseite ist 0,25 ml/dm2
    • Bei zweizargigen Bienenstöcken zuerst die untere Zarge und anschließend die obere Zarge beträufeln.
    • Die gebrauchsfertige Lösung muss sofort verwendet werden und kann nach der Zubereitung nicht gelagert werden.
  • Besprühen
    • Lösung laut Gebrauchsanweisung herstellen
    • Eine Sprühflasche oder ähnliches Hilfsmittel mit der benötigten Menge der gebrauchsfertigen Lösung füllen.
    • Jede bienenbesetzte Wabenseite mit 2-4 ml der Lösung besprühen. Für eine nur zur Hälfte besetzte Wabenfläche muss die Dosis um 50 % reduziert werden.
    • Die maximale Dosis beträgt 80 ml pro Bienenstock. Das benötigte Gesamtvolumen ist vom Beutetyp abhängig.
    • Brutfreie Völker, brutfreie Ableger oder neue Schwärme im Bienenstock mit 0,3 ml/dm2 auf die vollständig mit Bienen besetzte Wabenfläche besprühen.
    • Schwärme, Kunstschwärme in Trauben werden mit 20-25 ml der gebrauchsfertigen Lösung pro kg Bienenmasse besprüht.
    • Für eine genaue Dosierung mit der Sprühflasche 10 Pumpstöße in einen Messbecher sprühen und die Menge pro Pumpstoß berechnen.
    • Anschließend die Anzahl der Pumpstöße für die Behandlung einer Wabenseite berechnen. Die Waben mit einer Neigung von 45° besprühen, um den Eintrag in die Zellen zu minimieren.
    • Schwärme, brutfreie Kunstschwärme und brutfreie Ableger im Frühling/Sommer einmalig behandeln, wenn die Mehrzahl der Bienen im Stock sind (abends).

Wellche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage.
  • Nicht anwenden während der Tracht.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Bei der Handhabung folgende Ausrüstungsgegenstände tragen:
    • säurebeständigen Handschuhe
    • Sicherheitsbrille
    • Für die Sprühanwendung ist zusätzlich eine Atemschutzmaske Typ FFP2 zu tragen.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchsinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Apothekenpflichtig

Wirkstoff

  • 1 ml gemischte Dispersion (Lösung und Inhalt des Beutels) enthält 39,4 mg (3,94% w:v) Oxalsäure-Dihydrat (entspricht 28,1 mg Oxalsäure)

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass die Oxalsäuredihydrat-Lösung, äußerlich durch Körperkontakt verteilt, als Kontaktgift wirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Oxybee darf nur einmal in brutfreien Völkern angewendet werden.
  • Die empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden.
  • Wiederholte Behandlungen werden von den Bienen nicht gut vertragen.
  • Wenn Arbeiterbienen einer Generation mehr als einmal behandelt werden, kann dies zu einer Schädigung der Bienen und einer Reduzierung der Stärke des Bienenvolkes führen.
  • Alle Völker im selben Bienenstand sollten gleichzeitig behandelt werden, um einen erneuten Befall zu verhindern.
  • In den auf die Behandlung folgenden Tagen ist ein Stören der Bienenstöcke zu vermeiden.
  • Oxybee sollte nicht angewendet werden, wenn Honigräume vorhanden sind.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • In klinischen Studien wurde sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 behandelten Völkern) ein erhöhtes Bienensterben beobachtet. Dies hatte keine Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung der Völker.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Vor der Anwendung den Inhalt des Beutels/der Beutel mit dem aromatisierten Saccharosepulver in die Flasche mit der Lösung zur Herstellung der Dispersion zur Anwendung im Bienenstock entleeren.
  • Das Tierarzneimittel sollte mithilfe einer geeigneten Messvorrichtung mit entsprechenden Einteilungen (z. B. automatische Pipette, Einwegspritze) auf den in den Wabengassen sitzenden Bienen angewendet werden.
  • Pro mit Bienen besetzter Wabengasse nicht mehr als 5 ml bis 6 ml der fertigen Dispersion zur Anwendung im Bienenstock anwenden.
  • Die in einem Bienenvolk angewendete Gesamtmenge des Tierarzneimittels sollte 54 ml nicht überschreiten.
  • Die Dispersion sollte bei der Anwendung warm sein (30° C bis 35° C).
  • Die Außentemperatur sollte während der Behandlung mit Oxybee mindestens 3° C betragen.

Wellche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage für korrekt behandelte Völker.
  • Behandlung ohne aufgesetzte Honigräume ausführen.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Bei der Handhabung folgende Ausrüstungsgegenstände tragen:
    • säurebeständigen Handschuhe
    • Sicherheitsbrille

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Apothekenpflichtig

Wirkstoff

  • Ein Streifen enthält 275 mg Flumethrin.

Wie wirkt das Mittel?

  • Bienen kommen direkt beim Verlassen des Bienenstocks bzw. bei der Rückkehr der Bienen in den Bienenstock bzw. indirekt durch wechselseitigen Kontakt im Bienenstock mit dem Wirkstoff in Berührung.
  • Flumethrin wirkt toxisch auf das Nervensystem der Milbe.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die unsachgemäße Anwendung des Tierarzneimittels kann das Risiko der Resistenzentwicklung erhöhen und kann letztendlich zur Unwirksamkeit der Behandlung führen und den Verlust von Bienenvölkern zur Folge haben.
  • Fälle von Resistenzen gegenüber Flumethrin bei Honigbienen wurden beobachtet. Im Allgemeinen wird empfohlen, die Akarizid-Empfindlichkeit auf regionaler Ebene zu überprüfen. Im Falle einer bestehenden Resistenz gegenüber Pyrethroiden sollte PolyVar Yellow nicht angewandt werden.
  • Es sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Keine.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Siehe Gebrauchsanweisung.
  • Mit der Behandlung sollte kurz nach der Tracht bzw. der Honigernte begonnen werden.
  • Die Behandlung sollte mindestens 9 Wochen bis zum Ende der Flugaktivität dauern, aber nicht länger als 4 Monate.
  • Die Streifen werden am Flugloch des Bienenstocks angebracht, und zwar so, dass die Bienen gezwungen sind, nur durch die Löcher in den Streifen in die Beute zu gelangen oder diese zu verlassen.

Welche Wartezeit muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht während der Tracht anwenden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Folienbeutel mit den Streifen bis zum Gebrauch im Umkarton aufbewahren.
  • Nach dem Anbringen der Streifen Hände mit kaltem Wasser und Seife waschen.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • Ein Verdampfungsplättchen enthält 15 g Thymol

Wie wirkt das Mittel?

  • Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Durch die Verdampfung des in die Streifen eingearbeiteten Wirkstoffes entstehen in der Stockluft Thymol-Konzentrationen, die für die Milben (auf Bienen und Brut) toxisch sind.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die beste Wirkung wird erzielt, wenn während der Behandlung die Tagesmaximaltemperaturen zwischen 20°C und 25°C liegen.
  • Bei durchschnittlichen Temperaturen unter 15 °C ist die Wirksamkeit vermindert.
  • Unter Berücksichtigung der empfohlenen Temperaturen ist die beste Behandlungszeit unmittelbar nach der letzten Honigernte im Spätsommer.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Während der Behandlung bei Temperaturen über 30°C kann leichte Unruhe und eine leicht erhöhte Mortalität von Brut und Bienen auftreten. Es wird daher empfohlen, dieses Mittel bei Tagesmaximaltemperaturen über 30°C nicht anzuwenden.
  • Es kann vorkommen, dass die Bienen Futterreserven direkt unterhalb der Plättchen umtragen.
  • Brut in unmittelbarer Nähe ( < 4 cm) wird entfernt.
  • Wenn gleichzeitig mit der Behandlung gefüttert wird, kann möglicherweise die Abnahme des Futters verzögert sein.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Siehe Gebrauchsanweisung.

Welche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage.
  • Nicht vor oder während der Tracht einsetzen.
  • Die Waben, die während der Behandlung mit THYMOVAR im Brutraum waren, dürfen im folgenden Frühjahr nicht geschleudert werden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Wegen möglicher Kontaktdermatitis sowie Haut- und Augenreizung sollte der direkte Haut- und Augenkontakt vermieden werden.
  • Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind vom Imker undurchlässige Gummi- Handschuhe und die übliche Schutzkleidung zu tragen.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchsinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptfrei
  • Abgabe über Apotheken, Drogerien und Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG)

Wirkstoff

  • 44 mg/mL Oxalsäure-Dihydrat (entspricht 31,42 mg/mL Oxalsäure wasserfrei)
  • 5 mg/mL Ameisensäure

Wie wirkt das Mittel?

  • Oxalsäure
    • Die Wirkweise von Oxalsäure gegenüber Varroamilben ist nicht bekannt.
    • Es wird angenommen, dass die Oxalsäure über den direkten Kontakt oder den Verzehr von Oxalsäure enthaltender Hämolymphe wirkt.
    • Die akarizide Wirkung dürfte vor allem auf den niedrigen pH-Wert der Formulierung zurückzuführen sein.
      Die Verabreichung in Zuckerwasser verstärkt durch die bessere Anhaftung an den Bienen die Wirksamkeit.
  • Ameisensäure
    • Es liegen keine Daten vor, die die pharmakodynamischen Eigenschaften der Ameisensäure nach Aufträufeln in der vorliegeneden Konzentration bestätigen.
    • Es wird angenommen, dass die Ameisensäure die Dauer der Wirkung der Oxalsäure verlängert und die Verträglichkeit des Tierarzneimittels verbessert.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Sicherstellen, dass Bienen ausreichend Zugang zu Trinkwasser haben.
  • Die Völker sollten in den Tagen nach der Behandlung nicht gestört werden.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Auswirkungen des Tierarzneimittels auf Bienenköniginnen oder die Entwicklung des Volks nach längeren Behandlungszeiträumen (>18 Monate) können nicht ausgeschlossen werden.
  • In den klinischen und präklinischen Prüfungen wurde nach der Behandlung mit VarroMed sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 behandelten Völkern) eine erhöhte Mortalität der Arbeiterinnen beobachtet. Dieser Effekt ist vermutlich auf die Oxalsäure in VarroMed zurückzuführen und nimmt mit zunehmender Dosis und/oder wiederholten Behandlungen zu.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Dispersion zum Aufträufeln auf Bienen in besetzten Wabengassen der Brutkammer.
  • Das Tierarzneimittel sollte vor allem in Zeiten angewendet werden, in denen die Bienen eine geringe Flugaktivität haben.
  • Um Überdosierungen einzelner Bienen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, VarroMed gleichmäßig über die Bienen zu verteilen, insbesondere bei der Wintertraube.
  • VarroMed sollte nicht während der Tracht oder wenn Honigräume aufgesetzt sind angewendet werden.
  • Dosis bzw. Häufigkeit und Frequenz der Anwendung sind an Volksstärke bzw. den Milbenabfall und die Jahreszeit anzupassen (Siehe Gebrauchsanweisung).

Welche Wartezeiten muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht während der Tracht anwenden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Dieses Tierarzneimittel reizt Haut und Augen, daher Kontakt mit Haut, Augen und Schleimhäuten vermeiden.
  • Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte eine Schutzausrüstung bestehend aus Schutzkleidung, säureresistenten Handschuhen und einer Schutzbrille getragen werden.
  • Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ameisensäure oder Oxalsäure sollten das Tierarzneimittel vorsichtig anwenden.

Rezeptpflichtig

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptpflichtig
  • Apothekenpflichtig

Wirkstoff

  • Ein imprägnierter Streifen für den Bienenstock enthält 500 mg Amitraz.

Wie wirkt das Mittel?

  • Amitraz gelangt durch den Kontakt der Biene mit dem imprägnierten Streifen auf die Körperoberfläche der Milbe.
  • Amitraz wirkt toxisch auf das Nervensystem, was unter anderem eine Ablösung von der Biene und den Tod der Milbe bewirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die unsachgemäße Anwendung dieses Tierarzneimittels kann das Risiko der Bildung von Resistenzen erhöhen und zur Unwirksamkeit der Behandlung führen. Fälle von Resistenzen gegenüber Amitraz bei Honigbienen wurden beobachtet. In Ländern mit bereits nachgewiesenen Resistenzen gegenüber Amitraz sollte die Anwendung idealerweise auf Grundlage von Empfindlichkeitsuntersuchungen stattfinden.
  • Es sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden, um gegenseitige Räuberei zu vermeiden.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Keine bekannt.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Siehe Gebrauchsanweisung.
  • Das Tierarzneimittel sollte angewendet werden, wenn im Vergleich zum Jahreshöchststand wenig Brut vorhanden ist und wenn die Bienen noch aktiv sind, das heißt, bevor die Wintertraube gebildet wird.
  • Streifen nach 6 Wochen entfernen.
  • Streifen nicht durchschneiden.

Welche Wartezeit muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht anwenden während der Trachtzeit. Während der sechswöchigen Behandlungszeit keinen Honig ernten.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Bei Personen, die bestimmte Antidepressiva einnehmen (Monoaminooxidase-Hemmer) ist besondere Vorsicht geboten.
  • Bei der Anwendung sollte eine persönliche Schutzausrüstung mit undurchlässigen Handschuhen sowie die übliche Imker-Schutzkleidung getragen werden.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung des Mittels gegeben. Für umfassende Informationen wird auf die Gebrauchs– und Fachinformation bzw. auf die Gebrauchsanweisung verwiesen.

Allgemeine Informationen

  • Rezeptpflichtig
  • Apothekenpflichtig

Wirkstoff

  • Ein 15 g imprägnierter Streifen für den Bienenstock enthält 500 mg Amitraz.

Wie wirkt das Mittel?

  • Amitraz gelangt durch den Kontakt der Biene mit dem imprägnierten Streifen auf die Körperoberfläche der Milbe.
  • Amitraz wirkt toxisch auf das Nervensystem, was unter anderem eine Ablösung von der Biene und den Tod der Milbe bewirkt.

Worauf muß ich bei der Anwendung achten?

  • Die unsachgemäße Anwendung des Tierarzneimittels kann das Risiko der Resistenzentwicklung erhöhen und letztendlich zu einer unwirksamen Therapie führen. Bei Verdacht auf eine Amitraz-Resistenz sollte sich die Anwendung des Tierarzneimittels idealerweise nach den Ergebnissen von Sensitivitätstests richten.

Welche Nebenwirkungen können bei bestimmungsgemäßer Anwendung auftreten?

  • Keine bekannt.

Wie wende ich das Mittel an?

  • Siehe Gebrauchsanweisung.
  • Als Behandlungszeitpunkt wird die Zeit nach der letzten Honigernte empfohlen, wenn keine Honigräume mehr aufgesetzt sind (Spätsommer/Herbst) sowie die Zeit vor Beginn der Honigproduktion im Frühjahr.
  • Ist keine Brut vorhanden oder ist die Brutmenge im Verlauf der Behandlung gering, so können die Streifen nach 6-wöchiger Behandlung entfernt werden. Ist Brut vorhanden, sollten die Streifen 10 Wochen vor Ort belassen werden.
  • Streifen am Ende der Behandlung entfernen.

Welche Wartezeit muss ich einhalten?

  • Honig: 0 Tage
  • Nicht anwenden während der Tracht.
  • Keinen Honig aus dem Brutraum entnehmen.
  • Während der Behandlung keinen Honig ernten.
  • Eine Wabenerneuerung der Brutwaben sollte mindestens alle drei Jahre vorgenommen werden.
  • Brutwaben nicht als Honigwaben wiederverwenden.

Welche Schutzmassnahmen muß ich bei der Anwendung beachten?

  • Dieses Tierarzneimittel enthält Amitraz, das beim Menschen neurologische Nebenwirkungen hervorrufen kann.
  • Bei Personen, die bestimmte Antidepressiva einnehmen (Monoaminooxidase-Hemmer) oder wegen Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden ist besondere Vorsicht geboten.
  • Amitraz kann eine Sensibilisierung der Haut verursachen (allergische Reaktion, besonders Hautreizungen). Hautkontakt vermeiden. Bei Kontakt gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel sollte die übliche Imker-Schutzkleidung einschließlich undurchlässige Handschuhe getragen werden.